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Lagertechnik ist das Kernelement der Logistik

Als wesentliches Kernelement der logistischen Funktionsplanung stellt die Auswahl der richtigen Lagertechnik, auch Lagersystemtechnik genannt, die Weichen für den Erfolg in der Logistik. Aus einem umfangreichen Sortiment von Systemkomponenten für Lagertechnik und Fördertechnik muss die optimale Lösung konzipiert werden. Diese Konzeption wird zugeschnitten auf den jeweiligen Anwendungsfall.

Optimal bedeutet dabei, nicht nur auf die wirtschaftlichen, sondern auch auch die qualitativen Randbedingungen zu achten. Hierzu gehören z. B. Ausfallsicherheit, Flexibilität, Einhaltung des FIFO-Prinzips etc. Bei der Auswahl der Lagertechnik bezieht man die gesamte Bandbreite von einfachsten konventionellen Lösungen (z. B. Blocklager) bis hin zu Hightech-Systemen der Automatisierungstechnik (z. B. Robotereinsatz, Sorter etc.) in die Evaluierung ein. Zur Absicherung von Investitionsentscheidungen – beispielsweise bei automatisierten Systemen – kommt eine Lager- und Materialfluss-Simulation zum Einsatz.

Unter dem Begriff „Lagersystemtechnik“ vereinen sich alle Einrichtungen zum

  • Transportieren
  • Lagern
  • Kommissionieren
  • Identifizieren

von Waren innerhalb eines Lagers.

Wer dabei an hohe Regale voll mit Paletten denkt, liegt gar nicht so verkehrt. Aber diese Regale sind eben nur ein Aspekt des immer größer werdenden Angebotes von Lagersystemen.

Auswahl von Lagersystemen

Die Auswahl von Lagersystemen basiert auf einer Analyse der Anforderungen des Nutzers:

  • Wieviele Artikel werden gelagert?
  • Welcher Bestand ist unterzubringen?
  • Welche Ladungsträger sind vorzusehen?
  • Gibt es saisonale Einflüsse auf die logistischen Anforderungen?
  • Welche Abnehmer bzw. Kunden sind zu beliefern?
  • Gibt es spezielle Anforderungen an die Lagertemperatur, den Brandschutz etc.?
  • Welcher Automatisierungsgrad ist der richtige?

Sofern auch automatisierte Lagersysteme zum Einsatz kommen, gilt es, auf bestimmte Aspekte ein besonderes Augenmerk zu richten.

Aspekte des Anforderungsprofils bei Automatisierungsprojekten

Qualitativ

 

  • Hohe Ausfallsicherheit der Anlagentechnik
  • Warenhandling muss ohne Beschädigung sicher gewährleistet sein (heterogene Gebindevielfalt)
  • Packreihenfolge gemäß Artikelbeschaffenheit
  • Erfüllung der zeitlichen Vorgaben Bestellung – Lieferung
  • Anpassungsfähig bei wechselndem Artikelspektrum
Quantitativ

 

  • Leistungserbringung gemäß Anforderung (Mengengerüst)
  • Bewältigung der Lieferspitzen (saisonale Schwankungen)
  • Modulare Anpassung gem. Umsatzentwicklung (unvorhergesehene Umsatzsprünge /
    -einbrüche)
Automatisierung/Ergonomie

 

  • Ersatz von körperlicher Arbeit durch Automatisierung
  • Reduzierung von physischen Belastungen durch Schaffung ergonomischer Arbeitsplätze
Wirtschaftlich

 

  • Deutliche Reduzierung der Betriebskosten gegenüber konventionellen Lösungen
  • Payback der Mehrinvestition in einem akzeptablen Zeitraum
  • Berücksichtigung von Risiken und Einmalkosten

Themenblöcke: Vergleich verschiedener Automatisierungssysteme

  • Spitzenlasten
  • Gebindevielfalt
  • Verhalten bei Absatzrückgang
  • Verhalten bei Absatzzuwachs
  • Änderung der Artikelstruktur und -anzahl
  • Arbeitsmarktentwicklung
  • Ausfallsicherheit
  • Referenzen / Praxiseinsatz

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Alle genannten und weiteren Punkte gilt es von Fall zu Fall zu berücksichtigen um zusammen mit dem Auftraggeber die Anforderungen an die Lagersystemtechnik zu definieren.

Ein Abgleich mit behördlichen Randbedingungen wie z. B. die maximal zulässige Bauhöhe kann zum Ausschluss bestimmter Systeme bereits im Vorfeld führen.

Stehen die Anforderungen fest, können aufgrund der Erfahrung der Mitarbeiter der ORGAPLAN Logistik GmbH verschiedene in Frage kommende Systeme vorausgewählt und quantifiziert werden.

Je Lagersystem werden die erforderlichen Mengen bestimmt und zu einem Gesamtsystem zusammengestellt – egal, ob bei einer Neubauplanung „auf der grünen Wiese“ oder innerhalb bestehender Gebäude.

Die zu erwartenden Investitionen können mit Hilfe von Indexpreisen oder im Bedarfsfall durch konkrete Anfragen bei potenziellen Systemlieferanten ermittelt werden.

Wichtig dabei ist die absolute Neutralität der ORGAPLAN Logistik GmbH in bezug auf Produkte und Lieferanten. Ohne diese ist eine objektive, nur an den Bedürfnissen des Kunden ausgerichtete Beratung nicht möglich.

In Verbindung mit qualitativen Aspekten wie

  • Ausfallsicherheit
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Erweiterbarkeit

werden dem Kunden die wichtigsten Entscheidungskriterien an die Hand gegeben. Nach eingehender Diskussion zwischen Auftraggeber und der ORGAPLAN Logistik GmbH entsteht meist eine klare Handlungsempfehlung, bei deren Umsetzung wir ebenfalls gerne zur Verfügung stehen.

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